Coworker Interview: UMANO Marketing

Umano Marketing Michael Thalhammer Coworker Interview WORKSPACE Wels

Was wäre der WORKSPACE Wels ohne seine Coworker? Wir stellen sie euch vor!
Heute im Interview: Michael Thalhammer, UMANO Marketing

Name: Michael Thalhammer
Firma: UMANO Marketing
Im WORKSPACE seit: April 2022

 

Let’s talk about business: Erzähle uns von deinem Unternehmen bzw. deinem Tätigkeitsbereich.

Wir bieten Marketingbetreuung im Bereich Brandstrategie und Content. Konkret heißt das, wir führen Social-Media Accounts, verfassen Markenstrategien für Unternehmen, erstellen Websites und erschaffen Content wie Werbefotos oder Werbefilme. Besonders wichtig ist uns dabei die persönliche Betreuung unserer Kunden sowie das individuelle Eingehen auf deren Vorstellungen und Wünsche.

 

Dein Werdegang: Wie bist du dahin gekommen, wo du heute bist?

Im frühen jugendlichen Alter habe ich angefangen, Videos zu drehen und zu schneiden. Nach einiger Zeit wurde ich von zwei Unternehmen beauftragt, kleine, einfache Jobs zu übernehmen. Relativ schnell habe ich bemerkt, dass ich mich mehr in die Richtung des gesamtheitlichen Marketings entwickeln möchte. Mit der Zeit erkannte ich, dass ich mich selbstständig machen möchte. Schon bei dem ersten Schritt nach dieser vorerst nur Idee scheiterte ich kläglich aufgrund meines damaligen Alters von 15 Jahren. Mir wurde erklärt, dass man in Österreich vor dem vollendeten 18. Lebensjahr kein Gewerbe anmelden kann. Es dauerte ein ganzes Jahr, bis ich eine Lösung für mein Problem gefunden hatte. Inzwischen bin ich 18 Jahre alt und seit drei Jahren Unternehmer.

 

Was hat dich dazu bewegt, in den WORKSPACE einzuziehen und wo hattest du vorher dein Büro bzw. deinen Arbeitsplatz?

Vor meinem Einzug im Workspace hatte ich eigentlich einen Büroplatz in Vorchdorf. Effektiv habe ich aber die meiste Zeit in einem Bürozimmer meines Elternhauses gearbeitet. Work-Life-Balance ist für mich ein sehr großes Thema, da es in meinem Fall wohl eher Work-School-Life-Balance heißen müsste. Ich besuche derzeit die HLW Kreuzschwestern in Linz und absolviere im kommenden Schuljahr, hoffentlich, mein Maturajahr.

Nur einen Platz zu haben, an dem Arbeit, Schule und Privatleben auf einen herunter kracht, ist auf Dauer nicht zufriedenstellend. Das ist der eine Grund. Der andere Grund, warum ich in den Workspace Wels gezogen bin, ist, dass ich hier einen Raum habe, der für mich symbolisiert, was ich bereits bewirken konnte mit meiner unternehmerischen Laufbahn und was ich damit noch alles verbessern kann.

 

Was hat sich dadurch für dich geändert?

Zum Einen hat sich mein geschäftliches wie auch persönliches Netzwerk sehr schnell konstruktiv erweitert. Zum Anderen habe ich jetzt einen Raum, an dem ich meine Arbeit etwas besser lassen kann nach Feierabend als zuvor.

 

Hast du hier auch manchmal Kundentermine oder Besuch von außerhalb?

Nicht täglich, aber dennoch ja. Wenn Kunden oder Partner zu geschäftlichen Meetings ankommen, hat der Workspace ein seriöses Auftreten, welches gerade bei neuen Kunden gerne mal einen Vertrauensvorschuss verspricht.

 

Es ist immer so einiges los hier: viele nette Coworker, viele lässige Events… was war deine schönste „WORKSPACE experience“ bisher?

Einen einzigen Moment zu nennen, fällt mir schwer. Was ich aber immer wieder extrem bereichernd finde, sind die zwischenmenschlichen Momente, die hier regelmäßig ohne Zwang oder Druck entstehen. Manchmal sind es Abende, an denen man sich noch auf ein paar Bier zusammensetzt und manchmal sind es Gespräche, bei denen man zufällig auf jemanden gleichgepolten trifft und dabei gar nicht merkt, dass man seit 15 Minuten mitten am Gang im Dunklen steht, obwohl zwei Schritte weiter eigentlich zwei Sessel wären. Aber wenn man im Redefluss ist, dann bleibt für solche Erkenntnisse gar keine Zeit, und das ist auch gut so.

 

Außer Büros und FIX Desks gibt es bei uns auch viele Begegnungszonen: Was ist dein persönlicher Lieblingsplatz im WORKSPACE?

Nun, ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass mein Büro nicht mein Lieblingsplatz wäre. Aber bei den Begegnungszonen wäre das dann wohl entweder die Lobby bei mir im zweiten Stockwerk oder der Meet-up-Room im dritten Stockwerk, auch wenn ich bei zweiterem nur sehr selten bin.

 

Wofür bist du bekannt in der WORKSPACE Community?

Ich denke nicht, dass ich schon „bekannt“ in der Workspace Community als gesamtes bin, aber für die Personen aus dem zweiten Stockwerk wäre das wohl einerseits, dass ich zum „blödeln zwischendurch“ immer zu haben bin und dass man mich am besten nachmittags bis abends und samstags oder sonntags im Büro antrifft.

 

Welchen Erfolgstipp würdest du jungen Unternehmern mit auf den Weg geben?

Unternehmertum ist das Evaluieren von Risiken. Manche Risiken muss man eingehen, um sich zu entwickeln, und manche eben nicht, damit man sich nicht selbst ins Aus schießt. Deine Fähigkeit, Risiken richtig einzuschätzen, entspricht deinem Erfolg.

 

Abschließend möchten wir noch gerne wissen, welche drei Worte für dich den WORKSPACE perfekt beschreiben:

Kommunikation – Entwicklung – erschaffen

 


Interview-Datum: 29.07.2022
Foto: © UMANO Marketing

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